Das Seminar beginnt mit einer kurzen Darstellung der rechtlichen Vorgaben und der Definition der Ex-Zonen. Ebenso wird eine Übersicht über die erforderlichen Stoffkenndaten gegeben.
Der erste Schwerpunkt des Seminars ist die Zonenfestlegung bei brennbaren Gasen, Flüssigkeiten oder Stäuben. Die Vorgehensweisen und die Bedeutung sowohl von Beispielsammlungen als auch von Berechnungsverfahren werden eingehend diskutiert und verglichen.
Der zweite Schwerpunkt ist die Gestaltung der Ex-Zonen z. B. in Produktionsbereichen, Lagern und Laboren, wozu die Einflussfaktoren auf Ausdehnung und Form der Ex-Zonen ausgenutzt werden können. Damit ist das Einbringen von Wirtschaftlichkeitsaspekten bei der Gestaltung und Optimierung von Ex-Zonen möglich. Explosionsschutzmaßnahmen, wie Beschaffung und erforderliche Prüfungen explosionsgeschützter Geräte, besondere Beschaffenheit von Gebäudeteilen und zeitaufwendige Verhaltensmaßnahmen können somit reduziert bzw. eingeschränkt werden.
Der dritte Schwerpunkt ist den praxisrelevanten Alternativen zur Festlegung von Ex-Zonen gewidmet. Einerseits ist das die Überwachung auf Gas-Ex-Atmosphäre in der Umgebung von Maschinen, Geräten oder Anlagen. Andererseits sind das Maßnahmen zum Ausschluss explosionsfähiger Atmosphäre.
Das Seminar insgesamt liefert die Basis dafür, das wirtschaftliche Optimum des Explosionsschutzes für einen konkreten Anwendungsfall zu finden.