Im ersten Teil des Seminars geht es um die Analyse der Ausgangssituation und die Erstellung einer Entwicklungs-Roadmap. Die Vorgehensweisen nach dem Scrum- und Design-Sprint-Ansatz wird diskutiert. Trend- und zukunftsbezogenen Aufgabenstellungen werden formuliert und daraus der unternehmensbezogene Produkt-Entwicklungs-Prozess (PEP) gestaltet. Dabei gilt es Kundenbedürfnisse zielgerichtet zu erfassen (QFD) und umzusetzen (DSM). Systematisierte Suchfelder für neue Produktideen werden vorgestellt.  

Danach spricht unser Referent über Abgrenzung von Marketing und Produktplanung. Die Teilnehmer entwickeln ein Phasenkonzept, von der Idee bis zum Prototyp. Funktionsrealisierung mit „minimaler Teilezahl“ und einfachem Wirkprinzip steht als nächstes auf der Agenda und dabei die Erfüllung der Funktions-, Kosten- und Qualitätsanforderungen. Wirksamere Arbeitstechniken zur Findung innovativerer Lösungen werden vorgestellt und individuelle Kreativität (TRIZ) versus Team-Kreativität (Brainstorming) abgewogen. Wieweit eine Verbesserung der Lösungsqualität mit dem Sprint-Ansatz zu erwarten ist, klärt unser Referent anschließend. Im letzte Teil geht es um die Entwicklung eines WEPOL-Patentschirms und erfolgversprechende Eingriffe in den Lebenszyklus von Produkten.