Neben dem aktuellen und damit höheren Qualitätsstandard der E+K-Tätigkeiten mit CAD und Koordinatenmesstechnik steht auch ein Überblick über das neues DIN EN ISO-Normungssystem zur Bemaßung und Tolerierung sowie die speziellen Anforderungen an 3D-CAD-Modellen und 2D-Fertigungszeichnungen gemäß ISO 16792 und DIN 3286 auf der Agenda. Die Auswertprinzipien (Hüll-, Ausgleichs- und Pferchkreis) der digitalen Fertigungsmesstechnik (CNC-KMG) werden vorgestellt und Schriftfeldeinträge für die Übergangszeit bei Alt- und Neu-Zeichnungen erläutert. Eine eindeutige Bauteilbeschreibung mit Längenmaßen (ISO 14405-1) und Geometrietoleranzen (ISO 14405-2, F+L nach ISO 1101) wird entwickelt. Die  Rangordnungsmaße nach ISO 14405-1 und deren Kennzeichnung für die Qualitätssicherung und Erstmusterprüfungen mit Messmaschinen werden anschließend geklärt. Normgerechte Darstellung und Interpretation von Maß-und Toleranzangaben, Toleranzzonen, projizierte Toleranzzonen, Toleranzlagen und TED-Maßen stehen weiterhin auf der Tagesordnung. Des weiteren geht es um die Anwendung von Bezügen und Bezugssystemen nach ISO 5459, der Tolerierung von Bohrungen, Kanten mit fester Position und von Lochmustern nach ISO 5458 und die Behandlung von flexiblen Bauteilen nach ISO 10579 sowie die Tolerierung von dünnen Blechteilen und Formteilen nach ISO 1660. Wichtige Regeln für 3D-Modelle und Darstellung an ausgeführten Zeichnungen werden erklärt und die Handhabung des GPS-Systems diskutiert. Im letzten Teil geht es um Toleranzkompensation durch Materialbedingungen nach ISO 2692 und die Maßketten-Rechnung in typischen Montagesituationen.